Völker mit Brut gegen Varroa behandeln
Das Wetter war im Oktober passend und die Bienen noch nicht in der Wintertraube – ideale Bedingungen, unsere Vereinsvölker gegen die Varroamilbe zu behandeln.
Entwicklung von Wirt und Parasit nach Sanford
Die Varroamilbe dringt kurz vor dem Verdeckeln in die Bienenbrut ein und beginnt mit ihrem Vermehrungszyklus. Nur Ameisensäure kommt zur Varroabehandlung in der Bienenbrut in Frage. Die Ameisensäure wirkt sogar noch auf die Milben in der verdeckelten Brut. Die meisten anderen Mittel wirken nur auf die Milben die an den Bienen ansitzen.
Varroamilben auf Bienenpuppe![]()
Unter erschwerten Bedingungen, da wegen der Covid-19-Pandemiebestimmungen auf genug Abstand zueinander geachtet werden musste, konnte nur ein Teil des Teams zur Völkerbetreuung aktiv werden.
Unter fachkundiger Leitung von Thomas halfen Manfred und Christina die Nassenheider Verdunster mit Ameisensäure zu füllen und auf die Bienenvölker zu setzen. Hierzu wurde eine Leerzarge aufgebracht.
Und weil das Wetter gar so schön war, wurde auch schnell das private Volk kontrolliert.
Schaut alles gut aus - das Bienenvolk ist für den bevorstehenden Winter gut gerüstet.
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Übergreifende Zusammenarbeit
Die Grundschule Schwarzenlohe präsentierte am Tag der Umwelt - am 28.09.2020 - anschaulich die Lebensbedingungen der Honigbiene, Wildbiene & Co.
Unter der Leitung von Fr. Silke Kühnert erarbeiteten die 3. und 4. Klassen des Schulhauses Kleinschwarzenlohe eine umfangreiche Präsentation über die verschiedenen Bienen- und Hummelarten. Um dem Insektensterben vorzubeugen, informierten die Lehrer und Schüler gemeinsam mit dem Zeidlerverein Wendelstein darüber, wie man diese Nutztiere im Überleben unterstützen kann.
Vielen Dank für den schönen Tag.
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Wir sagen „Vielen Dank!“ an alle Besucher unseres Honigstands am Weihnachtsmarkt in Wendelstein, dass sie mit ihrem Kauf unserer Bienen- und Imkereiprodukte einen wertvollen und aktiven Beitrag zum Erhalt der Bienen und der Natur geleistet haben. Denn Bienen brauchen uns – und wir die Bienen.
Strahlende Gesichter am Honigstand des Zeidlerverein. v. l. Christina Zier, Roland Sorgenfrei, Manuela Piotrowski
© Zeidlerverein Wendelstein
Viele Besucher zog es am 07. und 08. Dezember nach Wendelstein zu unserem sonnengelben Honigstand. „Auch wenn das Wetter nicht optimal gepasst hat, so können wir mit dem Erlös, der zu 100% dem Erhalt der Bienen und der Umwelt zugutekommt, zufrieden sein.“, so Roland Sorgenfrei, Schriftführer des Zeidlerverein Wendelstein 1912 e.V. Auch freue er sich über das rege Interesse an der Imkerei, wie die Gespräche am Stand zeigten.
Wenn Sie im Frühjahr 2020 einen Kurs „Imker auf Probe“ belegen wollen – Informationen hierzu finden Sie hier.
Ihnen und allen unseren Helfern wünschen wir für das kommende Jahr viel Gesundheit und alles Gute.
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Vieles haben die künftigen Neu-Imker seit dem Start im Frühjahr beim Anfängerkurs am Lehrbienenstand Königshammer bereits gelernt und es gab jede Menge zu tun, denn so einfach kommt der Honig nicht aufs Brot.
Zu den aktuellen Arbeiten am Bienenvolk mit der regelmäßigen Kontrolle gehört auch die Überprüfung des Reifezustands des Honigs. Daniel Vogel, 2. Vorstand des Zeidlervereins Wendelstein 1912 e.V., demonstrierte dies am 12. Juli mit einem Refraktometer: ein tragbares Mikroskop, auf das eine Schicht Honig aufgebracht wird. Durch ein Okkular sieht man gegen das Licht und auf der sichtbaren Skala eine Trennlinie. Dort liest man die Prozentanzeige ab, die den Wassergehalt des Honigs darstellt. Liegt die Zahl unter 18 %, ist der Honig fertig zum Schleudern.
Los ging es aber bereits am Tag vorher, der Stock musste für das Projekt Honiggewinn vorbereitet werden. Wir sorgten dafür, dass möglichst wenig Bienen auf den brutfreien Honigwaben sitzen. Entspannt für Imker und Biene erreicht man dies mit einer Bienenflucht, das ist eine Sperre zwischen den Bienenräumen, die nur von oben nach unten passiert werden kann - also vom Honigraum in den Brutraum - jedoch nicht mehr zurück. Eine andere Option ist das Abfegen der Bienen von den Honigwaben am Schleudertag selbst, jedoch mit mehr Stress für Tier und Mensch verbunden.
Da die Biene den Honig in die Honigwaben einlagert und mit Wachs verdeckelt, musste jede einzelne Wabe von Hand mit der Entdeckelungsgabel entdeckelt werden. Erst dann konnte die Wabe in die Honigschleuder gestellt werden. Zu Beginn schleuderten wir nur leicht an, damit durch das Honiggewicht und die Zentrifugalkraft die dünnen Wachswaben nicht brechen. Der Honig lief erst einmal nur von einer Seite heraus. Dann drehten wir die Waben um und konnten Vollgas geben - nach nochmaligem Wenden wurde nun auch die erste Seite leer geschleudert. Nach ein paar Runden floss unser erster selbst geernteter Honig über ein Sieb in den Honigeimer. Die leeren Waben kamen abends zum Ausschlecken für die Bienen wieder zurück in den Bienenstock. Die Prozedur wiederholte sich dann am nachfolgenden 2. Schleudertag
Das Bienenjahr neigt sich nun dem Ende zu und zum Abschluss wurde am 27. Juli gemeinsam am Lehrbienenstand Königshammer gegrillt und gefeiert. Das Fässchen Bier wurde noch von dem mittlerweile leider verstorbenen 1. Vorstand Jens Bahner gestiftet, an den Thomas Pfaffinger, sein Nachfolger im Amt, mit seinen Eröffnungsworten erinnerte. Das Sommerfest war gut besucht und wir Neuen freuen uns schon gemeinsam auf das kommende Jahr - dann als Jung-Imker.
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Nach einem kurzen Arbeitseinsatz an Allerheiligen verabschieden sich unsere Bienen in die wohlverdiente Winterruhe. Wir wünschen Ihnen alles gute und freuen uns auf März 2018, wo wir hoffentlich alle Völker wieder antreffen.
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